Bedürfniskarten-Set

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Aufwand

Gering, da die Karten innerhalb des Gestaltungsprozesses als Unterstützung dienen.

Expertise

Es ist kaum Expertise von Nöten. Die Bedürfnisse sind gut beschrieben und mit Beispielen erklärt.

Teilnehmer
Beliebig, zur Evaluation mit Bedürfnisskalen min. 20 Teilnehmer

Ziel

Ziel der Bedürfniskarten ist es, die Gestaltung interaktiver Produkte zu unterstützen. Dabei sollen sie als Orientierung, Inspiration und Kommunikationshilfe dienen. Sie können als Ansatzpunkt für Workshops, Interviews oder Fokusgruppen genutzt werden, um Bedürfnisse besser zu verstehen.

 

Durchführung

Es gibt zwei Herangehensweisen:

  1. Es werden ein oder mehrere Bedürfnisse ausgewählt. Ausgehend von den gewählten Bedürfnissen werden nun alle Interaktionen und Features so gestaltet, damit sie möglichst die ausgesuchten Bedürfnisse erfüllen
  2. Ein Bedürfnis wird mit einer Funktionalität gekoppelt. Beispielsweise: Kaffee kochen + Popularität. Diese Herangehensweise dient als inspirierender Ausgangspunkt um neue Interaktionsformen und Produkte zu kreieren.

Nach der Gestaltung anhand der Karten, können die Ergebnisse mit Hilfe der Bedürfnisskalen evaluiert werden. Dabei wird der Grad der Erfüllung der Bedürfnisse gemessen. Der berechnete Mittelwert gibt die Stärke der Bedürfniserfüllung an.

Material

Bedürfniskarten-Set, Bedürfnisskalen (nach Sheldon)

Praxistest
Die Erfüllung von Bedürfnissen als Quelle positiven Erlebens ist bereits gut erforscht.

Quelle   

https://hassenzahl.wordpress.com/experience-design-tools/

http://www.germanupa.de/events/mensch-und-computer-2014/tutorials/experience-design-tools.html